Ausbildung zum Maler und Lackierer

Für reichlich Abwechslung im Beruf ist gesorgt!

Wusstest Du, dass das Malerhandwerk zu den abwechslungsreichsten Berufszweigen im Baugewerbe gehört und einem ständigen Wandel unterworfen ist?
Die Ansprüche und Werte der Menschen verändern sich, so sind momentan nachhaltige und natürliche Werkstoffe sehr gefragt, die Fachwissen und materialtypische Verarbeitungen erfordern.
Durch den technischen Fortschritt kommen immer wieder neue Farben, Materialien, Werkzeuge und Maschinen auf den Markt, die häufig nur durch veränderte Arbeitstechniken zu verarbeiten sind.
Weiterhin werden Vorschriften und Gesetze, wie z. B. die Energie-Einspar-Verordnung (EnEV), immer den aktuellen Erfordernissen angepasst und so immer wieder neue Anforderungen an das Maler- und Lackiererhandwerk gestellt.
Und das Schönste ist, kein Auftrag gleicht dem anderen!

Im Beruf des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik gleicht kein Tag dem anderen. Du planst die elektrische Versorgung von Gebäuden, installierst Anlagen und betreust diese anschließend. Deine Ausbildung absolvierst du in einem Betrieb des Elektronikerhandwerks. Die Jobaussichten nach der Lehrabschlussprüfung reichen von einer Anstellung in einem Fachbetrieb für Elektrik bis hin zu Unternehmen in der Immobilienwirtschaft. Du hast die Möglichkeit, dich nach deiner Ausbildung in einem für dich besonders spannenden Fachgebiet zu spezialisieren. Oder du wirst zum begehrten Allrounder in deinem Fachbetrieb.

Zwei Dinge sind für Dich in der Malerausbildung von Bedeutung: Fachwissen erwerben und Erfahrungen in der Praxis sammeln. Die 2-jährige Lehre zum Bauten- und Objektbeschichter/innen und die 3-jährige Lehre zum Maler- und Lackierergesellen/innen erfolgt als sogenannte duale Ausbildung. Sie findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt. So kannst Du Dein theoretisches Wissen immer wieder praktisch vertiefen.

Die Vergütung während deiner Ausbildung beträgt ab dem 01. August 2017 im


1. Lehrjahr € 600,00
2. Lehrjahr € 660,00
3. Lehrjahr € 820,00


Nach dem erfolgreichen Bestehen der Prüfung stehen Dir viele Wege offen. Du kannst als Geselle/in so richtig durchstarten und viel Geld verdienen. Der tariflich festgelegte Bruttoverdienst als Malergeselle liegt durchschnittlich bei ca. 2.600 Euro im Monat und lässt sich durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen und Weiterbildungsmaßnahmen oder das Ablegen der Prüfung als Maler- und Lackierermeister/in immer weiter steigern.

Als Meister bietet sich zudem die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Betrieb selbstständig zu machen und somit den persönlichen Erfolg selbst in die Hand zu nehmen oder ein Studium aufzunehmen, ist der Meistertitel doch dem Abschluss eines Bachelors gleichgestellt.

Aber siehe selbst. Links findest Du eine Grafik, die die Zusammenhänge erklärt.

Eine gute Schulbildung ist von Vorteil - aber nicht Voraussetzung!

Am allerwichtigsten ist es, dass Du motiviert bist den Malerberuf zu erlernen!

Aber die beste Motivation nützt Dir nichts, wenn Du farbenblind bist oder Deine Feinmotorik durch Behinderungen eingeschränkt ist.

Nichts geht bei Malerarbeiten aller Art aber über die Gründlichkeit und die Genauigkeit bei der Ausführung. Jede Baumaßnahme erfordert sorgfältige Vorbereitungsarbeiten zum Schutz vorhandener Bauteile wie das Abkleben von Fenstern oder das Abdecken der Böden, aber auch danach ist sauberes Arbeiten zum Beispiel beim passgenauen Aneinanderfügen von Mustertapeten Pflicht. Diese Arbeiten erfordern neben Geschicklichkeit auch ein gutes Auge, was wiederum auch beim Entwickeln von passenden Farb- und Gestaltungskonzepten hilfreich ist.

Viele Tätigkeiten finden zudem draußen statt. Darum solltest Du körperlich fit und gern an der frischen Luft sein. Auf jeden Fall aber solltest Du schwindelfrei sein, denn das Arbeiten auf der Leiter oder dem Gerüst gehört zum Berufsalltag des Malers.

Vorab könnte Dir ein Praktikum in einem Malerbetrieb helfen herauszufinden, ob dieser Beruf für Dich die richtige Wahl ist.

Eines ist sicher: Mit der Entscheidung für eine Ausbildung zum Maler und Lackierer entscheidest Du Dich für einen kreativen und vielseitigen Beruf, der im Alltag viel Abwechslung und für Deine Zukunft viele Perspektiven bietet.

Entsprechend vielfältig ist Dein Betätigungsfeld, wenn Du Dich für den Beruf des Malers und Lackierers entscheidest. Es reicht von der Montage von Wärme-Dämm-Verbund-Systemen (WDVS) an Fassaden über das Entwickeln kreativer Gestaltungskonzepte bis hin zum Erkennen von Anstrichschäden und Beurteilen des Untergrundes.

Auf den wechselnden Baustellen gehören unter anderem das Malen, Lackieren, Spachteln, Schleifen, Spritzen, Lasieren, Versiegeln, Abkleben, Teppich verlegen und Tapezieren zu Deinen Aufgaben. Aber auch der Kontakt mit den Kunden oder Absprachen mit deinen Handwerkskollegen sind wichtige Bestandteile des Arbeitsalltags.

Am Anfang deiner Berufsausbildung bist Du nur unzureichend von der Sozialversicherung gegen private Unfälle und Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit geschützt. Diese Lücke schließen wir, indem wir eine private Unfallversicherung für Dich abschließen und diese während deiner Lehrzeit für Dich bezahlen.

Als Mitglied in der "AAA - Aktionsgemeinschaft Ausgezeichneter Ausbildungdbetrieb" haben wir uns verpflichtet, unsere Lehrlinge zusätzlich überbetrieblich (außerhalb des Betriebes) zuschulen. In der Regel erfolgt diese Ausbildung auf sogenannten "Lehrlingsbaustellen". Hier arbeitest Du mit anderen Auszubildenden unter der Aufsicht eines Ausbildungsmeisters an nicht alltäglichen Objekten, wie z. B. künstlerische Wandgestaltungen, Vergoldungen, Arbeiten im Denkmalschutz und vieles mehr.